Ganz unten, ganz am Ende und die Null

Heute waren wir wieder einmal unterwegs. Gebucht war eine Höhlentour im Südwesten der Insel. Zunächst ging es Richtung Leuchtturm Faro de Orchilla. Die erste Höhle war eigentlich mehr eine Grotte, versteckt in einem Lavafeld. Seit Jahrhunderten benutzt. Zunächst von den Ureinwohnern, den Bimbachen, als Schutz gegen Wind und Wetter, dann von den Hirten und heute noch von Jägern.

Unweit davon entfernt ging es dann in die erste „richtige“ Höhle. Teilweise mussten wir auf allen vieren kriechen um weiter voran zu kommen. Gut das wir Helm, Knieschoner und sogar Handschuhe dabei hatten. Bequem ist anders. Aber am Ende der Höhle war ein komfortabler Picknickplatz, wo wir gemütlich im Sand gesessen haben und uns erholt haben.

Bevor wir zum krönende Abschluss zur wohl bekannteste Höhle, der Cueva del Acantilado, gefahren sind, haben wir einen Abstecher zum Nullmeridians gemacht. Erst 1884 wurde der Nullmeridian in Greenwich als internationaler Bezugspunkt festgelegt. Der Ort selber ist nicht so spektakulär, aber wenn man hier ist, sollte man mal da gewesen sein.

Die Cueva del Acantilado liegt unmittelbar neben dem Leuchtturm. Ein Höhle, die leicht zu begehen ist. Sensationelle Strukturen an den Wänden und an der Decke. Anhand des geschmolzenen Gestein kann man erkennen, dass hier Temperaturen über 1300 Grad geherrscht haben müssen. Die Tube läuft in 800 Meter Höhe in einer Steilwand über den Meer aus. Von dort hat man einen fantastischen Ausblick über den Atlantik.

Nicki und Jo am 0-Meridian
Jörg unser Guide
Leuchtturm am Ende Europas
Appartement mit Meeresblick

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