Die letzten Tage

Und Zack, schon wieder vorbei. Die letzten Tage vergingen wie im Flug. Hier ist die ganze Woche Fiesta. Maria Empfängnis, der Feiertag schlechthin. Die ganze Woche ist schon die Hauptstraße in Tigaday gesperrt. Am Ende der Straße ist eine Bühne aufgebaut auf der jeden Abend eine Band auftritt. Von Folklore bis Pop. Für uns ungewöhnlich, die Party beginnt erst immer um Mitternacht.

Prozession

Zum Abschluss haben wir noch einen Besuch in Echedo gemacht. Die Badebucht Charco Mason sollte super sein. Bisher hatte uns immer abgeschreckt, das laut Reiseführer vom Parkplatz aus ein vier Kilometern langer Weg zurück zu legen ist. Weit gefehlt. Eine gut asphaltierte Straße führt direkt runter. Unten ist ein kleiner Kiosk, wo man lecker essen und trinken kann und Musik hören kann (muss). Die Bucht selber ist grandios. Da werden wir sicherlich öfter hinfahren.

Charco Mason

Charco Mason

Jetzt sitzen wir am Flughafen und trinken unseren letzten Cortardo auf der Insel.

Ganz unten, ganz am Ende und die Null

Heute waren wir wieder einmal unterwegs. Gebucht war eine Höhlentour im Südwesten der Insel. Zunächst ging es Richtung Leuchtturm Faro de Orchilla. Die erste Höhle war eigentlich mehr eine Grotte, versteckt in einem Lavafeld. Seit Jahrhunderten benutzt. Zunächst von den Ureinwohnern, den Bimbachen, als Schutz gegen Wind und Wetter, dann von den Hirten und heute noch von Jägern.

Unweit davon entfernt ging es dann in die erste „richtige“ Höhle. Teilweise mussten wir auf allen vieren kriechen um weiter voran zu kommen. Gut das wir Helm, Knieschoner und sogar Handschuhe dabei hatten. Bequem ist anders. Aber am Ende der Höhle war ein komfortabler Picknickplatz, wo wir gemütlich im Sand gesessen haben und uns erholt haben.

Bevor wir zum krönende Abschluss zur wohl bekannteste Höhle, der Cueva del Acantilado, gefahren sind, haben wir einen Abstecher zum Nullmeridians gemacht. Erst 1884 wurde der Nullmeridian in Greenwich als internationaler Bezugspunkt festgelegt. Der Ort selber ist nicht so spektakulär, aber wenn man hier ist, sollte man mal da gewesen sein.

Die Cueva del Acantilado liegt unmittelbar neben dem Leuchtturm. Ein Höhle, die leicht zu begehen ist. Sensationelle Strukturen an den Wänden und an der Decke. Anhand des geschmolzenen Gestein kann man erkennen, dass hier Temperaturen über 1300 Grad geherrscht haben müssen. Die Tube läuft in 800 Meter Höhe in einer Steilwand über den Meer aus. Von dort hat man einen fantastischen Ausblick über den Atlantik.

Nicki und Jo am 0-Meridian
Jörg unser Guide
Leuchtturm am Ende Europas
Appartement mit Meeresblick

Badeurlaub

Auch ein Teil unseres Urlaubs, einfach baden. Vorgestern waren wir am Las Playas. Auf diesen Teil der Insel war es bewölkt. Das tat meinem Sonnenbrände ganz gut. Nachteil: Man kann mit dem Wagen bis an die Anlage heranfahren. Man muss da schon von einer Anlage sprechen. Großzügige Bänke und Tische mit Schatten, mehrere Grills, Toiletten-Anlage, Grills und Kinderspielplatz. Und viele Spanier, die mit riesigen Kisten und Kühltaschen ankommen. Alles ist dabei. Unvergessen das Bild der Oma, die als erstes die Sprühdose mit den Insektenspray rausholte und den Tisch großzügig einsprühte oder der Typ der seine Angel ausprobierte, da wo andere schwimmen. Wer weiß was der Angeln wollte.

Vamos a la playa

Krasser Gegensatz gestern am La Laja. Wir waren pünktlich zur Flut da. An schwimmen war nicht zu denken. Das Meer zeigte uns wer hier das Sagen hatte. Mehre Meter hohe Wellen brandeten mit einem unglaublichen Getöse an. Großartig. Gegen Mittag kam ein weiteres Paar aus Teneriffa dazu. Die hatten auch alles dabei. Da wurde der Grill angeworfen. Auf einem Gasgrill wurden Kartoffeln und Kaffee gekocht. Wir wurden richtig neidisch, obwohl wir auch ein große Tasche voll mit Essen dabei hatten. Die waren richtig nett und haben uns kosten lassen. Schade dass wir so wenig spanisch können. Wir haben uns vorgenommen zu Hause an der VHS mal wieder den einen oder anderen Kurs zu belegen.

Hier geht’s lang

Ganz oben

Jedesmal wenn wir hier waren wollten wir hinauf, auf den höchsten Punkt der Insel. Gestern haben wir es geschafft. Nach einer gefühlten unendlichen Fährt über eine Piste (darf man mit dem Wagen gar nicht, who cares?) waren wir oben. Leider war die Sicht nach Westen durch Wolken versperrt. Mit etwas Glück kann man Teneriffa, Gomera und Palma sehen. Die Leute hier sind ganz schöne Schlitzohren. Da verlegt man den Messpunkt auf eine zwei Meter hohe Säule und schon ist man bei 1501 Meter. Egal. Wir haben dann erst einmal die Gegend erkundet. Es waren unglaublich viel Schwalben unterwegs. Wenn man ganz ruhig stehen geblieben ist, sind sie ganz nahe gekommen.

Geschummelt
Auf dem Dach der Insel
Über den Wolken

Unterwegs

Gestern sind wir zum Rastplatz Hoya del Morcillo gefahren. Ein aufwendig gestalteter Platz mitten in einem Kiefernwald. Während an unserem Haus das Thermometer auf die 30 Grad kletterte, war es hier 10 Grad kühler. Ein kleines Picknick unter einem der urigen Bäumen war schnell organisiert. Brot, Käse, Wasser und Cola – minimalistisch, aber gut. Nach dem Essen haben wir den Platz und die Umgebung erkundet. Und da stand er. Ein LKW bis oben hin mit Fichtennadeln beladen. Das habe ich mal im Fernsehen gesehen. Es gibt in diesen Wäldern so gut wie keine Bodenvegetation. Der Boden ist mit Kiefernnadeln übersäht. Diese werden zusammengefegt und häufig wie Teppiche aufgerollt. Dann ab auf den Wagen gelegt. Möglichst hoch. Die Nadeln werden zu Hause an das Vieh verfüttert. Das wollte ich mit eigenen Augen sehen. Deshalb bitte ich hier.

Nicki in Action

Deswegen bin ich hier

Du kommst hier nicht rein

Lonely Planet?

Irgendwie ist die Insel voll. Selbst an unserem „Lieblingsstrand“, der eigentlich etwas abgelegen ist, ist es voll. Na gut sieben bis acht Personen ist nicht viel. Aber der Spot ist auch nicht sehr groß. Wir haben es geschafft pünktlich zur Flut dazusein. Großartige Wellen. Und anschließend auf dem Felsen in der Sonne abtrocknen. Und die Aussicht genießen.

(Mehr) Lieblingsplätze

Heute Mittag waren wir auf dem Wochenmarkt. Etwas Obst kaufen und Bekannte treffen. U. A. Haben wir eine Ananas gekauft. Man darf sich keine Gedanken machen wie die produziert wurde. Aber super lecker.

Auch ein Früchtchen
Jedenfalls keine Ananas

Danach ging es zu einem meiner Lieblingsplätze. Dem Mirador Jinama. Von dort hat man einen fantastischen Blick über das Golftal. Ein paar Schritte weiter kann man in eine Art Schlucht blicken. Man hört nur das Rauschen des Windes in den Bäumen und mit etwas Glück kreisen Raubvögel über einem (nein, keine Geier). Und für Tom: Dort existiert sogar eine Pokémon-Arena.

El Golfo
Hier geht’s bis ins Tal herunter

Der Abschluss des Abends bildete ein Besuch im neuen Restaurant Volcano El Hierro. Durch ein Missverständnis haben wir statt einer Paella eine Parillada bekommen. Vielleicht sollte ich an meiner Aussprache arbeiten. War aber eine sehr gute Wahl. Vorweg gab es noch einige Lapas. Yummy.

Lieblingsplätze

Heute Morgen haben wir den obligatorischen Besuch im Hundeheim El Juaclo gemacht. https://www.facebook.com/ElJuaclo/ Es macht immer wieder Spaß Karin zu unterstützen und mit den Hunden spazieren zu gehen oder auch nur ein wenig beim Hausputz zu helfen. Im Moment sind ganz viele süße Welpen da. Nicki braucht jetzt neue Schnürsenkel.

This morning we made the obligatory visit to the dog home El Juaclo. https://www.facebook.com/ElJuaclo/ It is always fun to support Karin and go for a walk with the dogs or just help with the house cleaning. At the moment there are a lot of cute puppies. Nicki now needs new shoelaces.

Hundebaby
Mehr Hundebabys

Tag 1

Entspannung pur. Wir haben den ganzen Tag abgehangen. Nur zwischendurch gelegentlich aufstehen um ein neues Bier zu holen. Und das ist die Belohnung. (Abgesehen davon, dass wir den Sieg des VfLs im Internet verfolgt haben)

We relaxed all day today. Just get up in between to get a new beer. And this is the reward. (Apart from following VfLs victory on the internet)

Angekommen

Nach einem kleinen Zwischenstopp auf Teneriffa bei Lee sind wir heute Morgen um 06:00 Uhr weiter. Inzwischen sind wir in unserem Ferienhaus angekommen. Was soll ich sagen, hier ist es wie immer. Wir sitzen auf der Terrasse und haben gerade gefrühstückt. Natürlich mit Meerblick. Als Nachtisch gab es eine Mango frisch gepflückt aus „unserem“ Garten.

Gestern bei Tasca Añepa (Abades/Teneriffa)
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